Ach ich weiss ned.....

 

Fragen über Fragen ... und irgendwie kostet alles Geld!

Die Garagenlieferung

 

da sich die Lieferung bzw. die Vorbereitung zur Lieferung über insgesamt nun 14 Wochen zieht, bekommt die Garage einen ganz eigenen Bericht.

 

Die Bestellung der Garage erfolgte, bei perfekten Bedingungen, im Mai 2010. Die Sonne strahlt, der Boden rund um das Grundstück ist festgefahren, verdichtet und trocken.

 

Ein Mitarbeiter der Garagenfirma kam vorort, schaute sich alles an und nickte Ab. "passt"

 

Als es um den Abruf der Garage ging, fiel dann auf, dass für die Lieferung zum Anheben und Versetzen der Garage nach oben hin mindestens 4,90m benötigt wird. Da der Dachüberhang auf ca 4,50m liegt, wird es knapp. ABER, da wir nach links ja massig Platz haben, war das Problem auch gleich wieder gelöst. Die Garage wird "seitlich auf das Fundament geschoben".

Supi, alles klar, so wirds gemacht !!

 

Der Baubeginn verzögerte sich aus verschieden Gründen ein wenig, was für die Garagenlieferung eigentlich nicht weiter schlimm war. Ende November stand das Haus und auch die Garage sollte folgen. Da die Tiefbauer einen der Erdhügel natürlich mitten in die Garageneinfahrt gepflanzt hatten, haben wir den Hügel grob abgetragen. Aber auch dieser Hügel wäre ja nicht weiter schlimm, die Garage wird ja eh von der Seite aufgeschoben...

 

Als der Liefertermin näher kam, spielte leider das Wetter nicht so wirklich mit. Der Winter kam zwei Wochen zu früh, es regnete, gefror, taute, ... vor der Garage bildete sich eine Sumpflandschaft. Mit einem 35t-LKW muss man da nun wirklich nicht versuchen drauf zu rollen.

Inzwischen kam die Aussage der Lieferfirma, die Einfahrt müsse uuuunbedingt geschottert werden! Na klasse. Auf Nachfrage stellte sich dann heraus, dass die Garage doch nicht von der Seite aufgesetzt wird, sondern "ganz normal" von vorne nur etwas nach links versetzt. Anschließend wird sie stückchenweise seitlich in Position geschoben.

Also erst mal den Termin verschoben und auf knackigen Frost gehofft, damit der LKW über die Erde rollen kann.

 

Der Frost kam auch! Nur leider verschwand er auch immer 2-3 Tage vor dem nächsten Liefertermin.

 

Mitte Dezember war kein passendes Wetter in Sicht, im Januar liefert die Firma nicht, also wurde das ganze Problem auf Februar vertagt.

 

Mitte Januar ging es weiter. Schottern war uns zu doof, da es erstens bestimmt teuer wird und wir zweitens r das Nachbargrundstück mit schottern müssten, da der LKW eine Laterne an der Grundstücksgrenze umfahren muss und daher über das Nachbargrundstück muss.

Der Nachbar würde sich freuen....

Also kam der Gedanke des versatzes per Kran. Der Gedanke starb genauso schnell wie er aufkam, nachdem die ersten 3 Angebote eingeholt hatten. Zwischen 1.600 und 2.400 Eur zuzüglich Gebühren, Straßensperrung & Co.

 

Schottern ist vielleicht doch nicht so schlecht ?!

 

27.1.

Praktischer weise wurde in der Nähe gerade ein Keller ausgehoben, Klaus ist gleich rüber gedüst um mal kurz mit dem Baggerfahrer zu sprechen...

Ich will gar nicht wissen wie viele Stunden und Tage wir da zu zweit per Hand geschuftet hätten um die Erde abzutragen!

 

 

 

Da wir den ganzen Senf ja wieder rückbauen müssen, haben wir ein ordentlich dickes Vlies ausgelegt. Ansonsten würde sich der Schotter ins Erdreich drücken und wir dürften am Ende alles per Hand sammeln.

 

noch mal kontrolliert ...

 

und schon kam die erste von zwei Ladungen Kies.

 

Ladung 2 folgte nach einigen Stunden....

 

für eine "Einweg-Straße" sollte es reichen!

 

 

 

Also haben wir alles ganz stolz der Garagenfirma gezeigt. Und was kam als Antwort?! "Schaut gut aus, muss jetzt aber noch abgerüttelt werden." Für 1x mal befahren ?! Aber nun gut.

 

Der erste Versuch ging gleich mal schief, wegen eines Kälteeinbruchs und dadurch gefrorenem Boden konnten wir den Rüttler grad wieder einpacken und zurückbringen.

 

Versuch Nummer zwei war dann erfolgreicher.

 

 

 

 

nahezu perfekt. Für eine Einweg-Zufahrt eben....

 

Nachdem wir ja nun gebuddelt, geschottert und gerüttelt hatten, informierte uns die Garagenfirma bei der Abschließenden Besichtigung darüber, dass das Gerüst ja nun auch noch weg müsse und der Bereich ebenfalls geschottert werden muss!

Die nachfolgende Erklärung des Mitarbeiters war sehr einleuchtend, allerdings wäre diese irgendwie elementare Info drei Wochen früher wirklich Gold wert gewesen!!

Also heißt es nun am Wochenende wieder rechts buddeln, links den Schotter wieder losklopfen, nach rechts verlagern und mit ner geliehenen Rüttelplatte erneut verfestigen. Und das alles per Hand !

 

am 9.3. soll nun die Garage geliefert werden, wir haben also noch 5 Tage Zeit alles zu erledigen.

 

10.3. es hat geklappt

exakt zur verabredeten Zeit rollte der LKW an.

zunächst ist er bis vor das Fundament gefahren

 

und hat sich dann über hydraulische Stützen hinten und zwischen den Vorderachsen Stück für Stück in Richtung Hauswand gehoben!

 

Als Vorarbeit mussten noch die "leichte" Schieflage unserer Fundamente ausgeglichen werden. auf 3m breite stolze 3,5 cm.

 

Nun konnte die Garage nach hinten abgesetzt werden.

 

die 35t haben ordentliche Spuren im abgerüttelten Schotter hinterlassen.

 

Tja, und da steht sie nun endlich, unsere Garage.

 

 

 

zwar noch irgendwie auf Stelzen, aber das so ja hoffentlich nicht so bleiben.

 

Gut das wir das Fundament für nen Haufen Geld von Profis haben machen lassen. So schön schief hätten wir das alleine nie hinbekommen!