Ach ich weiss ned.....

 

Fragen über Fragen ... und irgendwie kostet alles Geld!

Willkommen auf unserer Hausbau-Seite




Baufrau und Bauherr

 

Die Haus-Planung hat schon im Dezember 2009 angefangen. Zu diesem Zeitpunkt haben wir unsere 8 monatliche Suche nach einen "gebrauchten" Haus zum kaufen aufgegeben.


Das Projekt Neubau war geboren und wir hatten auch ein wunderschönes Grundstück im Rhein-Pfalz-Kreis gefunden. Leider hatten wir mit unserem ersten Architekten kein Glück.  Wir wurden über Monate immer wieder vertröstet und mussten unsere Wünsche bei jedem Termin wiederholen, so dass wir im März die Reißleine gezogen haben.  Somit war der Bau in Eigenregie und Architekt gestorben.

Im März 2010 sind wir dann mit Opti-Haus zusammengekommen. Diese massive Fertigbauweise mit Liapor hat uns sehr interessiert. Auch das wir unser Haus selber entwerfen können.

Nach vielen Gesprächen haben wir dann im Mai 2010 den Vertrag unterschrieben. Was uns besonders gefallen hat, das uns versprochen wurde, dass sie alles für uns machen und wir keinen Stress haben. Tja, das ist wohl alles relativ und Definitionssache, denn wahr war das leider nicht.  Was wir in den Folgemonaten merken sollten.

Die erste Planungsphase lief sehr gut und auch die Bemusterung war sehr interessant.  Viele Standard-Ausstattungen haben uns sofort gefallen und Informationen über die Baumaterialen haben uns positiv überrascht. Sehr erfreulich.

Wir haben bei der Bemusterung auch unsern Bauleiter kennengelernt. Ein scheinbar sehr ehrgeiziger und absolut kompetenter Mann. Vielleicht manchmal etwas ungeduldig, kann aber für uns nur gut sein, dann geht der Bau schnell voran.   Nur bei der Bemusterung selbst ist es etwa schwer wenn man bei dem ganzen Haufen Entscheidungen irgendwie Zeitdruck hat. Aber wir haben ja auch so schon einen ganzen Tag gebraucht um uns für die ganzen Details zu entscheiden, wer weiß wie lange wir sonst so gesessen hätten.  So viele Entscheidungen an einem Tag sind aber auch fies! Hausfarbe, Fensterfarbe, Innenfensterbretter, Außenfensterbänke, Zimmertürfarbe/-material, Haustürform/-farbe/-material/-model, Fensterausführung, Sicherheitspakete, Rollladen an welchem Fenster und elektrisch oder nicht,  Rollladenfarbe, Fensteranschlag rechts/links für jedes Fenster, Dachfarbe, Dachrinnenmaterial und Farbe, Türklinken, Steckdosen und Schalterfarbe/-material,  ….. na wenn das am Ende mal alles gut ausschaut. :-)

Bei der Sanitär-Bemusterung haben wir dann die Schattenseite kennengelernt. Von kompetenter Beratung von der Sanitär-Firma war leider wenig zu spüren. Auch die genannten Preise wurden vom Berater für die Ausstattungen  allesamt extrem unterschätzt. Die richtigen Preise konnten sie uns noch nicht sofort nennen und wollten sie uns zusenden. Nach NUR 4 Wochen Wartezeit(kompletter Planungsstillstand) haben wir dann endlich ein Angebot bekommen. Die Preise waren alle fast 3-4fach so hoch wie vorher geschätzt, wir sind regelrecht vom Stuhl gefallen.  Danach haben wir noch paar Wochen versucht, eine Kommunikation mit der Firma aufzubauen und uns richtig beraten zu lassen. Leider erfolglos. Daraufhin haben wir fast alle Ausstattungen aus den Bädern wieder rausgenommen. Die werden wir jetzt in Eigenregie einbauen.  Nur Waschbecken und Toilette wird als Standardausführung  gemacht, denn die lassen sich notfalls auch wieder einfach austauschen.

Nun hatten wir schon Ende August und wir dachten, jetzt geht es endlich los. Dann kam die Statik, die das Haus noch mal veränderte. Leider wurden wir  auf  so einige Änderungen  nicht direkt hingewiesen, stattdessen  wurde uns ein Bauplan zu Unterschrift zugesandt.  Nach mehreren Stunden Spiel "Suche die Veränderung"hatten wir dann das meiste gefunden. Wir haben uns einen alten Bauplan und den Neuen nebeneinander gelegt und nach Änderungen gesucht .

Wände sind dicker geworden, eine Mittelfette war auf einmal da. Nach einigen Schreckmomenten vonwegen „da passen die Möbel jetzt nicht mehr“  und einigen Telefonaten hat sich aber zum Glück alles geklärt. Ansonsten hätte man wohl eh nicht mehr viel machen können, Statik ist Statik.

Als wir dachten wir wären nun halbwegs durch mit der Planung, haben wir eine Förderung des Landes Rheinland-Pfalz entdeckt, an deren Förderkriterien wir nur knapp vorbei schrammten. Kurzerhand wurde die Dämmung noch etwas verbessert, wodurch sich natürlich auch sonst wieder einiger Werte änderten und entsprechend die Baugenehmigung wieder „aktualisiert“ werden musste.


Tja und dann kam der gefühlte Kniestock-Skandal.


Wir müssen hier Opti-Haus ein bisschen in Schutz nehmen. Bei vielen anderen Problemen hat Opti-Haus sich schnell sehr entgegenkommend gezeigt und hatte schon eine gute Lösung parat. Vor allem bei der Umplanung wegen der Förderung waren alle beteiligten super flexibel und hilfsbereit und es ging alles richtig schnell. Das ein Hausbau ohne Probleme abläuft, wird es wohl nie geben.  Opti-Haus war/ist ein guter Partner, mit dem man wirklich reden kann.

Leider bei diesen Problem nicht.

Bei der ersten Planung des Hauses stellte man einen Zollstock auf den Boden und fragte: "Wie hoch wollen Sie den Kniestock haben?" Ok, wir stellten uns neben den Zollstock und meinten 1,50m sollte es sein.
Tja, klingt ja so einfach und schön. Nur ist das falsch, was leider erst rauskam, als die Baupläne zum Wandhersteller geschickt wurden und  dieser meinte, dass der Kniestock falsch in den Plänen eingezeichnet wurde. Da ab Oberkannte Fertigfußboden 1,50m war, war der Kniestock laut Plänen ca. 1,64m. Der Fehler:  Der Kniestock wird ab Oberkante Rohfußboden gemessen, wir gingen davon aus, dass ab Oberkante Fertigfußboden gemessen wird.

Somit ist unser Haus prompt um 14 cm geschrumpft,  da im Vertrag ja Kniestock 1,5m steht. Man hat es uns nur falsch erklärt.  Durch die Schrumpfung, passten die Fenster im OG nun nicht mehr. Was komischerweise wieder wir feststellten und nicht der Architekt. Bei der Schuldfrage biss sich nun die Katze in den Schwanz, das Haus „einfach mal so“ wieder 14cm wachsen zu lassen war nicht machbar.

Letztendlich wurde uns wurde dann ein günstiger Selbstkostenpreis angeboten, den wir dann auch genommen haben. Ärgerlich, aber Hauptsache wir haben die Fenster endlich wieder passend und der Hausbau geht los. Wir wollten ja im Dezember einziehen und wir hatten schon September.

Leider waren die Planänderungen mit dem niedrigen OG schon genehmigt und es musste erneut die Baugenehmigung geändert werden.

Die Bauplanung war teilweise also schon recht verkorkst. Da aber kein Bau ohne Probleme abläuft, hoffen wir einfach mal, dass wir dieses Thema bereits in der Vorbereitung ausreichend behandelt haben und nun alles gut geht.


Am 12. Oktober hat der Bau dann nun endlich angefangen.

 

 

Copyright © Carola Helbig & Klaus Steinke - Impressum